055 Guter Schlaf für alle – Interview mit Brigitte Hettenkofer

Guter Schlaf für alle – Interview mit Brigitte Hettenkofer

Herzlich willkommen zu Folge 055 in der Coaching Oase heute mit einem besonderen Gast.

Heute konnte ich Brigitte Hettenkofer aus Frankfurt als Interviewpartnerin gewinnen.
Sie ist Gesundheitsexpertin – schwerpunktmäßig in Firmen – und Schlafcoach.

Mich hat ganz besonders angesprochen ihr Blogbeitrag über Schlafapnoe und wie Sie Menschen unterstützt mit Schlafstörungen.

Für Kollegen im Bereich Coaching und Beratung ist dieses Thema Schlafstörungen Schlafapnoe.und Umgang mit Schlafstörungen sicher sehr sehr spannend. Denn die Menschen, die darunter leiden, werden immer mehr und sie werden auch immer jünger.

Sei dabei, wie ich Brigitte „Löcher in den Bauch frage“ zu Schlafstörungen, Schlaftipps und was wir als Coaches und Berater berücksichtigen dürfen zu diesem Thema.

Hier ein kleiner Videoteaser. Das Podcast-Audio findest du weiter unten:

 

Was erwartet dich im Interview mit Brigitte Hettenkofer

Brigitte Hettenkofer beantwortet als Schlafcoach und Gesundheitsexpertin die Fragen:

  1. Wann spricht man von Schlafstörung?
  2. Wann von Apnoe?
  3. Wer diagnostiziert das und wie?
  4. Was kann man unternehmen, um besser zu schlafen?
  5. Welche Fragen sollten Coaches und Berater stellen in Bezug auf das Thema Schlaf?

Sie verrät etwas über ihr derzeitiges Lieblingsprojekt und ihr aktuelles Lieblingsbuch.

 

Hier geht’s zum Podcast-Audio Guter Schlaf für alle – Interview mit Brigitte Hettenkofer

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Shownotes zu Folge 055

Webseite von Brigitte Hettenkofer.

Die Schlaftipps von Brigitte Hettenkofer kannst du hier abonnieren.

Ihr Beitrag über Schlafapnoe.

Brigitte’s Buchtipp: Joe Dispenza – Werde übernatürlich (Koha Verlag GmbH)

Zur Heartify – Facebook-Gruppe für Austausch und Vertiefung.

Interview mit Brigitte Hettenkofer – Transskript

Hier folgt die Mitschrift des Podcasts. In fließender Orignal- und nicht in korrigierter Schriftsprache.

(Teaser, Musik, Einleitung)

Los geht’s.

Kathrin:

[3:28] Hallo und herzlich willkommen Brigitte.
Brigitte Hettenkofer aus Frankfurt. Ich freue mich dass du hier heute Gast bist in der Coaching Oase Heartify im Podcast, wo es darum geht, dass sich Coaches und Berater es leichter machen anderen zu helfen.

[3:44] Wir haben uns schon kennengelernt vor ich habe es ungefähr drei Jahre hier im Rahmen von…

Brigitte:

[3:57] Ich weiß es nicht mehr genau.

Kathrin:

Aber ungefähr. Auf jeden Fall da ging es um Positionierung. Ich habe dich dann ein bisschen aus den Augen verloren und jetzt habe ich dich wiederentdeckt mit einem Beitrag über Schlafapnoe. Da dachte ich: das ist extrem spannend.

Und hab noch mal ein bisschen nachgeguckt und habe noch so einige Stichworte gefunden.
Du bist ja Gesundheitsexperten, hältst Vorträge und Trainings in Firmen. Ich denke, das kannst du gleich alles noch viel besser sagen. Womit du da deine Klienten oder auch die Menschen in den Firmen bereicherst..

Brigitte:

[4:47] Genau. Ja dann danke schön, Kathrin, für die Einladung. Ich freue mich sehr, dass ich dabei sein kann und von meinem Wissen und meiner Erfahrung hier im Stück weiterzugeben. Ja ich bin tatsächlich als Trainerin und Coach in erster Linie in Sachen Gesundheit, wbei sehr begrenzt Gesundheit, nämlich was Stressbewältigung anbelangt.
Wenn wir an Stress denkenetlicher Zeit ein Thema von mir, wo ich den Leuten helfe. Und ich gehe wie gesagt in Firmen rein und gebe Trainings und Seminare. Und wenn ein Einzelkunde auftaucht, auch den unterstütze ich bei seiner Gesundheit. Worbei mein Ansatz – ich habe nichts mit Ernährung da bin ich nicht die Expertin und auch nicht mit Bewegung – sondern bei mir ist es eher der Kopf.
Der Kopf ist einfach die Steuerzentrale von unserem Körper und von allem. Und es wäre ganz gut oder ist eine schaue Idee, wenn wir gucken: Wie können wir dafür sorgen, dass unser Hirn gut zusammenarbeitet. Dass wir also mit einem integrierten Hirn durch den Tag laufen und nicht mit einem fragmentierten.

Kathrin:

Ja das finde ich total spannend. Bei mir geht’s ja auch um diese Thematik mit ausgeglichen im Gehirn und Nervensystem. Noch mal ein anderer Ansatz. Deswegen freue ich mich jetzt von dir noch mehr zuhören.

[6:15] Und auch dieses Schlafthema oder auch Nicht-Schlaf-Thema. (lacht) Das bringen viele Klienten mit ins Coaching. Man hört es auch im Bekannten- und Freundeskreis finde ich, in meiner Wahrnehmung, immer mehr. Es trifft immer mehr Menschen und auch immer mehr jüngere Menschen.
Deswegen glaube ich: es ist gut,erst einmalso ein bisschen sein Grundwissen hier durch so eine Expertin aufzufrischen.

[6:47] Was ist überhaupt eine Schlafstörung? Was hat das es mit dieser Apnoe auf sich. Was kann man da tun? als ob.

Machen wir gleich mal gleich eins nach dem anderen. (lacht)

Brigitte:

Fangen wir mal an bei der Schlafstörung. Also das kennt jeder. Dass er mal ne Nacht nicht so gut schläft, weil irgendwie gerade viel im Leben los ist. Weil ihn etwas besorgt oder bedrückt.

Da sprechen wir noch nicht von einer Schlafstörung.

Schlafstörung oder wie die Schlafmediziner sagen, von einer chronische Schlafstörung sprechen wir dann, wenn drei Mal in der Woche jemand länger als eine halbe Stunde braucht, um einzuschlafen. Oder/und man wacht in der Nacht auf und ist länger als eine halbe Stunde wach. Und das  drei Mal in der Woche und mindestens einen Monat.

Dann sprechen die Schlafmediziner von einer chronischen Schlafstörung.

[7:46] Meine Wahrnehmung, ich teile das mit dir: die Schlafstörungen nehmen gerade extrem zu. Weil unser Hirn einfach zu sehr gestresst ist und dann werden zu viele Stresshormone ausgelöst und die halten uns dann wach.
In den Schlaf finden wir hinein mit dem ruhigen entspannten Geist. Wenn die Leute auch kurz bevor sie ins Bett gehen mit so seinem Gerät, wo wir jetzt auch davor sitzen, wir beide. Das hat dann diese Blaulichtanteile. Das hält das Wachzentrum zusätzlich wach. Da gibt es etliche Faktoren, die nicht unbedingt schlaffördernd sind.

Chronische Schlafstörungen, da sind viele unterwegs heute. Weil einen Monat mehrmals in der Woche nicht richtig einschlafen können, ja das ist schnell beinander.

Kathrin:

Ja. Kann ich mir vorstellen. Vor allen Dingen, wenn man eine etwas längere stressige Zeit hat oder man hat was vor sich, was war vielleicht mal ein paar Wochen hin is. Aber es beschäftigt einen unglaublich. Und wenn man keine Zeit hat, sich innerlich richtig damit zu befassen, dann kommt das einfach nachts irgenwie raus.

Brigitte:
[9:05] Das sind stressbedingte Schlafstörungen.

Du hast ja vorher die Schlafapnoe angesprochen. Das ist leider auch so, dass die immer mehr zunimmt. Schlafapnoe müssen wir jetzt unterscheiden von der chronische Schlafstörung. Die Menschen, die schlafen, haben aber –
da gibt es auch verschiedene Faktoren, die das auslösen – in der Nacht mehrmals und mit mehrmals reden wenn nicht von drei bis fünfmal, das kann bis zu 60 Mal in der Nacht sein,
Atemaussetzer. Da geht die Muskulatur hinten zu, drückt auf die Atemröhre.

[9:49] Der Mensch kriegt keine Luft und es kommt kein Sauerstoff ins Gehirn. Das heißt der ganze Körper wird nicht richtig versorgt.  Das dauert dann auch von einer halben Minute bis zu einer Minute. Wenn das sehr oft vorkommt, dann meint der Mensch zwar, dass er selber schläft. Aber er hat nicht gut geschlafen aufgrund der Atemaussetzer. Das Blöde ist  bei dieser Schlafapnoe… Da gibt’s auch zwei verschiedene. Ich bespreche, ich erzähle von der , die sehr verbreitet ist. Die andere ist sehr selten. Die obstruktive Schlafapnoe, die ist sehr weit verbreitet.

Früher war das eher so ein Risikomerkmal von eher beleibten Menschen, sage ich jetzt mal. Und heute ist es so, dass auch schlanke Menschen, junge Menschen, selbst Kinder sind schon von der Schlafapnoe betroffen.

Kathrin:

Echt, Kinder auch schon?

Brigitte:

Kinder auch schon nach schon. Also eigentlich ist das gruselig.

[10:55] Also wird sicher in Zukunft mehr geforscht,was man da tun kann. Aber die Menschen, die unter einer extremen Tagesmüdigkeit leiden und selber aber denken, sie haben geschlafen. Die sollten an das mal denken, ob sie eine Schlafapnoe haben.

Ich habe einen jüngeren Mann und der schläft schon. Und dann habe ich ihn gefragt: Sag mal, hast du mal an eine Schlafapnoe gedacht?

Manchmal kriegen das auch Partner, Partnerinnen mit. Weil die sehr laute Schnarch-Geräusche machen. So ganz ungewöhnlich. Nicht dieses normale Schnarchen sondern ganz ungewöhnlich. Wenn sie wieder zu Luft kommen, da gibt es so ganz laute Schnarch-Geräusche.

[11:37] EinPartner, eine Partnerin, die daneben liegen, die machen da oft drauf aufmerksam. Also wenn man mit jemandem im Bett liegt. Und betroffen sind nach wie vor mehr Männer als Frauen, aber auch Frauen,
Ja und wenn du das mitkriegst, also wenn dein Partner das sagt oder deine Partnerin.
Da sage ich immer. Ja wie ist denn das mit deinem Schlaf? Schläfst du genügend? Gehst du rechtzeitig ins Bett? Und wenn sie dann trotzdem müde sind, dann sag ich immer:
Geh ins Schlaflabor. Dass muss im Schlaflabor untersucht werden. Also da hilft Fragen alleine nicht. Weil da muss richtig der Schlafrhythmus untersucht werden. Das kann man dann schön sehen.

Kathrin:

Ja, das ist natürlich dann auch so ein großer Akt. Da muss man ja übernachten und wird an Geräte angeschlossen, ne.

Brigitte:

[12:27] Also normalerweise: Ein gutes Schlaflabor nimmt die Leute sogar zweimal. Wenn man in der ersten Nacht so verkabelt ist überall, schläft man eh schon schlecht .mir eh schon schlecht. Und dann hofft man, dass er in der zweiten Nacht besser schläft und man dann bessere Messergebnisse hat. Oder realistischere.

Und dann, wenn eine Schlafapnoe, also Schlafaussetzer diagnostiziert werden, dann hilft alles nichts. Dann muss eine Schlafmaske getragen werden.

Kathrin:

Genau. Ich kenne einige Menschen, die sowas haben müssen. Das sind jetzt ältere. Die sind nicht so begeistert.

[13:12] Die finden das schon ein bisschen unbequem.

Brigitte:

Ja, ich kenne auch jemanden. Sie nutzt es nicht. Ich kenne aber auch Leute, die habenes und  nutzen es. Es ist – muss man dazu sagen – es ist unbequem es ist ungewohnt. Dieses Gerät gibt auch Geräusche. Das muss man sich vorstellen: es gibt Druck auf die auf die Atmung. Es gibt mittlerweile auch so kleinere und nicht mehr so ganze Masken.  Es gibt Druck auf die Luft, so immer Luft, Sauerstoff in den Körper kommt.

Fakt ist: die Leute, die sich dran gewöhnen, die würden es nicht mehr hergeben. Die nehmen es auch mit zum Reisen Weil der Schlaf einfach um Welten besser ist.

Und im guten Schlaflabor wird es richtig angepasst. Sodass – na ich kann nicht mitreden, ich habe noch keins auf gehabt.

Kathrin:

Aber du hast ja Klienten, die unter Umständen sowas haben. Da kann man wahrscheinlich auch noch ein bisschen unterstützen, mental. Dass man mit einer positiven Einstellung rangeht.

Brigitte:

Ich habe etliche Leute. Die, die es nutzen sind sind sehr zufrieden und die legen es auch an.

Und auch die anderen, die es halt nicht anlegen. Wie es mit allem ist in der Medizin. Was unbequem ist, was ungewöhnlich ist, ja das lässt man dann schneller weg.

Kathrin:

[14:36] Also anlegen soll man das wegen des Sauerstoffmangels, der da entsteht. Der sonst, wenn man das eben regelmäßig diese Aussetzer hat, führt er auch dann zu. Ausfällen oder bzw Abbau von Nervenzellen im Gehirn oder…?

Brigitte:

Wenn ein Mensch meinetwegen… gehen wir mal von der Zahl 50 aus. 5 Atemaussetzer in der Nacht hat. Gehen wir mal von einer niedrigen Zahl aus, von einer halben Minute. Das heißt, er hat 25 Minuten keine Sauerstofversorgung.

Kathrin

[15:08] Ja das stimmt.

Brigitte:

Das ist im Grunde genommen schon bedrohlich. Nicht nur, dass es in Tagesmüdigkeit endet.

Sondern es ist auch bedrohlich fürs Hirn und auch für das ganze Herz-Kreislauf-System. Weil es ja nicht versorgt wird. Das Hirn natürlich als erstes, aber auch für den Körper.

Da empfehle ich schon den Leuten: Wenn die Schlaflabors das abgeklärt haben. Und es ist wirklich die Empfehlung ausgesprochen worden: Trag so ein Ding. Dann sollten sich so eines anpassen lassen.

Es gibt verschiedene Abstufungen von Schlafapnoe. Eine Schlafapnoe, die nicht so extrem ist, so eine Kundin hatte ich jetzt kürzlic da. Der haben sie lediglich die Empfehlung ausgesprochen. Sie kann natürlich erstmal gucken: wie kann sie sonst besser schlafen als dann so eine Schlafmaske zu tragen.

Kathrin:

Ja genau. Das ist eine ganz gute Überleitung

Ich fand jetzt nochmal gerade sehr gut, dass du die Minuten da mal einfach zusammengerechnet hast, um sich zu klarzumachen diese Dimension. Weil sonst würde ich ja auch eher denken:  Naja. Halt mal ein paar Sekunden kein Sauerstoff ist vielleicht nicht so dramatisch. aber das hört sich schon an dramatisch an.

Brigitte:

Ja, wenn es von der halben Minute bis Minute dauert. Und das kann 50,

[16:29] 60 Mal in der Nacht auftreten. Das kann sehr bedrohlich werden für so einen Organismus.

Kathrin:

Genau. Ja gut ist es natürlich, wenn es gar nicht soweit kommt. Deswegen schon wenn man die erste Anzeichen hat, sich drum kümmert.
Und das ist vielleicht jetzt auch so einen Sinn unseres Gesprächs. Dass da eine Achtsamkeit, Wachheit daführ entsteht jetzt auch bei Kollegen, Coaches, Beratern. Wenn es um dieses Thema geht ein bisschen nachzuhaken. Und da im Vorfeld schon was zu unternehmen. Da kannst du dich ja auch bestens aus.

Brigitte:

[17:08] Also eine meiner Standardfragen egal ob ich in einen Coaching Kunden habe, also im Einzelcoaching, oder auch im Seminar, ist:

Wie sieht’s aus deinem Schlaf?

Da frage ich dann schon die dezidierter nach:

Kommst du zu der Schlafmenge? Das sind wir individuell sehr verschieden.

Es gibt Menschen, die kommen schon mit 6 Stunden Schlaf aus. Es gibt auch die Kurz-Schläfer. Aber das sind sehr wenige.

Man denkt, es sind vielmehr, wenn man die reden hört. Aber das stimmt nicht. Der Durchschnitt braucht zwischen 7 und 9 Stunden.

Das ist eine Standard Frage. Wenn irgendwas etwas im Leben nicht mehr so funktioniert. Dass ich die Leute frage: Und wie schläfst du?

Das ist ganz wichtig. Ich kann sie natürlich nicht ins Bett tragen (lacht). Das geht nicht.

Aber ich lege es ihnen schon ans Herz, sich dann um genügend Schlaf zu kümmern.

Es gibt ja nicht nur die Schlafgestörten.

Es gibt ja noch die Gruppe, die meint am Schlaf zu kürzen und mehr Zeit zum Leben, zum Arbeiten und was auch immer zu haben.

Kathrin:

Das wird total unterschätzt. Nicht genügend Schlaf oder auch Pausen, das ist ja auch sowas ähnliches: Tagsüber sich Pausen zu gönnen.
Von daher…

Brigitte:

[18:31] Es wäre z. B. ein Segen, wenn wir in Deutschland endlich entdecken würden, wie heilvoll, wie leistungssteigernd es wäre z. B. ein Mittagsschlaf.
10 Minuten. Er darf ja eh nicht zu lang sein. Länger wie 20 Minuten sollte man eh nicht Mittagsschlaf halten. Aber das wäre… Wenn die Firmen da so Räume entwickeln würden. Und wir nicht das Bild hätten: Wenn jemand Mittagsschlaf hält, ist er faul. So ist ja unser Denken leider in Deutschland noch. Ich weiß nicht, wie es in der Schweiz ist. Ich vermute nicht so viel anders. Wenn man das mal korrigieren würde, das wäre ein echter Paradigmenwechsel: Mittags so 10 Minuten Ruhe. Das wäre einfach ein Segen.

Kathrin

[19:13] Ja also ich habe gehört – ich war selber ja noch nicht da – dass in Asien das zum Teil wesentlich selbstverständlicher ist, dass ein Arbeitnehmer sich da auch einfach mal kurz hinlegt und so ein Powernap am Arbeitsplatz macht. Ohne dass das verurteilt wird sondern weil einfach dieses Hintergrundwissen noch in der Tradition verankert ist.

Brigitte:

Die haben ein anderes Bild. Das ist tatsächlich in Asien so. Deren Bild ist: Wenn jemand mal seinen Kopf auf den Schreibtisch legt, der war fleißig. Deswegen muss er sich jetzt kurz ausruhen. Und wir: Wenn jemand sich ausruht, der ist faul. Das ist eine andere Verknüpfung.

Es gibt schon im Deutschland auch so Ideen. Mercedes hat z.b. Ruheräume eingerichtet. Trotzdem gehen die Leute nicht hin aus Sorge: Man könnte denken, sie wären faul.

Kathrin:

[20:09] Das ist schon  bedauerlich. Du bist ja auch in Firmen unterwegs und dann bekommst du sicherlich das ein oder andere mit. Mit Lachtraining bin ich ja dann auch schon mal gelegentlich unterwegs. Da habe ich es auch schon erlebt. Da gab es das wirklich: das Angebot für Führungskräfte mit Lachtraining da ein bisschen gut für sich zu sorgen. Weil die gerade so eine stressige Phase hatten. Da gab es das wirklich: ein Kollege kam vorbei und sagte: Wer ist hier eigentlich? Wer hier noch lacht, der hat noch zu viel Zeit. (lacht) So bedauerlich.

Brigitte:

Weil umgekehrt. Wenn ich mich wieder eine gute Stimmung bringe – und Lachen ist ja auch was ganz wichtiges – dann bin ich wieder leistungsfähig.

Kathrin:

Ja, das ist noch nicht angekommen.

Brigitte:

Das ist mit dem Schlaf genauso.

Kathrin:

Ja. Das eine ist, sich diese Zeit überhaupt zu nehmen. Also was du jetzt schon mal so rätst. Das heißt das muss man ja ein bisschen planen:

Wann gehe ich ins Bett? Was gehört noch dazu? Was mache ich vorher?

Du hast eben angesprochen, das mit diesem Bildschirmen mit dem blauen Licht dass das ungünstig ist.

Brigitte:

Also ich empfehle meinen Schlaf-Kunden, denen ich wieder helfe gut schlafen zu lernen oder zu üben… Das kann man übrigens, weil jeder von uns hat schon mal gut geschlafen. Das ist ja angelegt, da kann man andocken.

[21:33] Ich empfehle denen so eine Dreiviertelstunde bevor sie ins Bett gehen nichts Aktivierendes mehr zu tun. Da zähle ich dazu:

  • wirklich keine Nachrichten anschauen, wo man irgendwelche blöden Sachen schaut,
  • nicht am PC zu sitzen, Mails zu checken, zu surfen.
  • Da zähle ich auch dazu, aufregende Konfliktgespräche zu führen,

sondern die Dinge zu machen, wo man ganz klar dem Hirn signalisiert: Oh, jetzt geht’s vom Alltag runter in den Schlaf. Wenn man so dem Hirn eine Übergangsphase bietet.

Das kann schon ein Spaziergang sein. Leistungssport ist es übrigens nicht, der produziert nur wieder Stresshormone. Vielleicht eine Runde um den Block, wenn Menschen einen Hund haben.
Oder jetzt kommen langsam wieder so ein bisschen kühlere Zeiten. Eine Tasse Tee zu trinken oder vielleicht aufzuschreiben: Was war denn heute gut an meinem Tag? Damit den Tag ein bisschen wie mit einem kleinen Ritual abzuschließen.

Kathrin:

[22:34] Rituale genau.

Brigitte:

Rituale finde ich an der Stelle total wichtig, aber auch einen anderen Stellen.

Kathrin:
Wie es auch für Kinder schon ein bisschen in Vergessenheit geraten ist. Warum sollen wir Erwachsene nicht eigene kleine Rituale haben. Lesen würde jetzt auch dazu gehören?

Brigitte:

Nicht unbedingt ein aufregendes. Aber ein schönes Buch zu lesen – absolut empfehlenswert.

Kathrin:

[23:03] Wenn ich so dran denke: Als Kind hat meine Mutter am Bett gesessen und entweder ein Lied gesungen oder etwas auf der Gitarre gespielt oder ja oder wir haben gebetet zusammen oder solche Dinge. Das gehörte dazu und dann schläft man gut ein.

Brigitte:

Ich kenn das auch noch so.

Kathrin:

Das haben, glaub ich, noch nichtmals mehr alle Kinder heutzutage so, ne.

Brigitte:

Ich glaube aber, dass die Kinder sehr lieben würden, wenn die Eltern… wenn man sowas wieder einführt. Uns Erwachsenen würde es auch gut tun.

Kathrin:

Genau.
[23:36] Ja also Rituale, dann also vorher schon bisschen runterfahren rechtzeitig, dann eben auch sich die Zeit so planen, dass diese 8 Stunden oder 7 möglich sind.

Brigitte:

Ich will noch einen wichtigen Punkt ansprechen. Das sagt jeder gute Schlafmediziner. Gerade die sensiblen Schläfer, die Mühe haben mit dem Schlaf, ist es total wichtig, einen regelmäßigen Zubettgeh- und Aufstehrhythmus zu haben.

Wenn man zu einer ähnlichen Zeit ins Bett geht, das signalisiert dem Hirn: jetzt geht es „runter“. Und wenn man tatsächlich zu einer ähnlichen Zeit aufsteht. Und wenn Mal deine Nacht dabei ist, die schlecht ist, trotzdem aufzustehen. Manche machen dann den Fehler, wenn sie es sich erlauben können. Mit Gleitzeit geht das ja, dass sie dann länger im Bett bleiben um noch Schlaf nachzuholen. Dann fehlt der Schlafdruck am Abend.

Darum schlafen sogar gesunde Schläfer in der Nacht von Sonntag auf Montag schlecht. Weil sie am Sonntag ja meistens ausschlafen.

[24:39] Dann fehlt das, bis man dann wieder reinkommt. Man kann sich das vorstellen so wie so ein kleinen Mini-Jetlag für den Organismus.

Kathrin

Ja das kann ich mir gut vorstellen. Ich kenne das auch. Da habe ich kürzlich noch drüber nachgedacht. Wenn ich das schonmal hatte, das habe ich ja nicht so oft, einen weiten Flug.

Und man dann so aus demTakt ist dann, schlafe ich einfach gar nicht, bis es da an der Zeit ist um da dann in diesem natürlichen Rhythmus zu kommen und nicht irgendwie so den alten versuchen beizubehalten.

Brigitte:

Wenn man ein sensibler Schläfer oder Schläferin ist, dann muss man halt auf diese Dinge achten.Natürlich gibt es Menschen: egal wann ins Bett gehen, zu unterschiedlichen Zeiten können die ins Bett gehen und schlafen.
Aber jemand, der mit Schlaf Probleme oder eine Schlafstörung hat , sollte darauf achten. Er sollte zu regelmäigen Zeiten ins Bett gehen. Das heißt jetzt nicht, dass man nicht mehr auf ein Fest gehen darf. Aber halt hingucken. dass man das möglichst regelmäßig macht.

Kathrin:

[25:52] Ja genau. Also dann diese diese Regelmäßigkeit im Schlaf-Wach-Rhythmus.
[26:01] Gegebenenfalls noch einen Power-Nap in der Mittagszeit hast du gerade gesagt.

[26:07] Gibt’s noch irgendwas? Früher hat man ja so ich – weiß nicht, das ist wahrscheinlich auch Quatsch – aber früher hieß es dann: ein Glas Milch mit Honig trinken oder solche Sachen…

Brigitte:

Das sagt man auch heute noch. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. In der Milch sind schon Stoffe drin wie Eiweiß. Machen wir es einfacher. Und das Melatonin wird ja auch aus Protein hergestellt.  Ich weiß es nicht. Man kannt’s ausprobieren. Ich glaube, dass die größere Wirkung des mentale ist. So dass man ein kleines Ritual macht. Warme Milch mit Honig muss man auch mögen

Kathrin.

Genau. Da gibts dann noch so Tees, Schlaftees. Also wenn ich sowas trinke, so etwas mit Hopfen und Baldrian, da bin ich aber weg dann abends. (lacht)

Kathrin:

[23:03] Wenn ich so dran denke: Als Kind hat meine Mutter am Bett gesessen und entweder ein Lied gesungen oder etwas auf der Gitarre gespielt oder ja oder wir haben gebetet zusammen oder solche Dinge. Das gehörte dazu und dann schläft man gut ein.

Brigitte:

Ich kenn das auch noch so.

Kathrin:

Das haben, glaub ich, noch nichtmals mehr alle Kinder heutzutage so, ne.

Brigitte:

Ich glaube aber, dass die Kinder sehr lieben würden, wenn die Eltern… wenn man sowas wieder einführt. Uns Erwachsenen würde es auch gut tun.

Kathrin:

Genau.
[23:36] Ja also Rituale, dann also vorher schon bisschen runterfahren rechtzeitig, dann eben auch sich die Zeit so planen, dass diese 8 Stunden oder 7 möglich sind.

Brigitte:

Ich will noch einen wichtigen Punkt ansprechen. Das sagt jeder gute Schlafmediziner. Gerade die sensiblen Schläfer, die Mühe haben mit dem Schlaf, ist es total wichtig, einen regelmäßigen Zubettgeh- und Aufstehrhythmus zu haben.

Wenn man zu einer ähnlichen Zeit ins Bett geht, das signalisiert dem Hirn: jetzt geht es „runter“.

und tatsächlich zu einer ähnlichen Zeit aufsteht. Und wenn Mal deine Nacht dabei ist, die schlecht ist, trotzdem aufzustehen. Manche machen dann den Fehler, wenn sie es sich erlauben können. Mit Gleitzeit geht das ja, dass sie dann länger im Bett bleiben um noch Schlaf nachzuholen. Dann fehlt der Schlafdruck am Abend.

Darum schlafen sogar gesunde Schläfer in der Nacht von Sonntag auf Montag schlecht. Weil sie am Sonntag ja meistens ausschlafen.

[24:39] Dann fehlt das, bis man dann wieder reinkommt. Man kann sich das vorstellen so wie so ein kleinen Mini Jetlag für den Organismus.

Kathrin

Ja das kann ich mir gut vorstellen. Ich kenne das auch. Da habe ich kürzlich noch drüber nachgedacht. Wenn ich das schonmal hatte, das habe ich ja nicht so oft, einen weiten Flug.

Und man dann so aus dem Takt ist dann, schlafe ich einfach gar nicht, bis es da an der Zeit ist um da dann in diesem natürlichen Rhythmus zu kommen und nicht irgendwie so den alten versuchen beizubehalten.

Brigitte:

Wenn man ein sensibler Schläfer oder Schläferin ist, dann muss man halt auf diese Dinge achten.Natürlich gibt es Menschen: egal wann ins Bett gehen, zu unterschiedlichen Zeiten können die ins Bett gehen und schlafen.
Aber jemand, der mit Schlaf Probleme oder eine Schlafstörung hat , sollte darauf achten. Er sollte zu regelmäigen Zeiten ins Bett gehen. Das heißt jetzt nicht, dass man nicht mehr auf ein Fest gehen darf. Aber halt hingucken. dass man das möglichst regelmäßig macht.

Kathrin:

[25:52] Ja genau. Also dann diese diese Regelmäßigkeit im Schlaf-Wach-Rhythmus.
[26:01] Gegebenenfalls noch einen Power-Nap in der Mittagszeit hast du gerade gesagt.

[26:07] Gibt’s noch irgendwas? Früher hat man ja so ich – weiß nicht, das ist wahrscheinlich auch Quatsch – aber früher hieß es dann: ein Glas Milch mit Honig trinken oder solche Sachen…

Brigitte:

Das liest man auch wie noch.

Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. In der Milch sind schon Stoffe drin wie Eiweiß. Machen wir es einfacher. Und das Melatonin wird ja auch aus Protein hergestellt.  Ich weiß es nicht. Man kannt’s ausprobieren. Ich glaube, dass die größere Wirkung des mentale ist. So dass man ein kleines Ritual macht. Warme Milch mit Honig muss man auch mögen

Kathrin.

Genau. Da gibts dann noch so Tees, Schlaftees. Also wenn ich sowas trinke, so etwas mit Hopfen und Baldrian, da bin ich aber weg dann abends. (lacht)

Brigitte:

[27:10] Bei Menschen, die nur gelegentlich Schlafprobleme haben, wirkt es. Wenn jemand eine richtige Schlafstörung hat, empfehle ich immer: Probier’s aus. Aber es kann sein, dass es recht wenig Wirkung hat.

Kathrin:
Wenn wir jetzt gerade jetzt schon dran sind am Thema. Manche sagen: Ja, ich brauche mein Bier, ich brauch mein Gläschen Wein jeden Abend zum Schlafen. Das ist es wahrscheinlich nicht, ne?

Brigitte:

Das ist klar. Fakt ist: Alkohol entspannt.
[27:41] Und in der Tat finden Leute, wenn sie Alkohol getrunken haben, leichter in den Schlaf. Die Einschlafphase wird verkürzt.
Was man aber nicht vergessen darf: Dass Alkohol und Medikamente natürlich noch mehr, Alkohol haut die Schlafarchitektur kaputt.

Kathrin:
Das ist auch eine gute Information.

Brigitte:

Du kannst schon ein Glas Bier und Alkohol oder ein Glas Wein trinken zum Genuss, aber dann auch mit einem Abstand zum Schlaf. Weil der Alkohol macht die Schlaf-Architektur kaputt. Und du bist am anderen Morgen nicht so ausgeruht wie wenn du ohne diesen Stoff schläfst. Weil da die normale Schlaf-Architektur läuft.
Und das wissen viele nicht.

Kathrin:

Ja, finde ich auch noch einen super Hinweis, genau.

Brigitte:
[28:34] Also ich rate immer ab davon. Die Gefahr der Sucht ist auch gegeben. Wenn
das Menschen regelmäßig machen: jeden Tag ein Glas Wein, jeden Tag Glas Bier. Dann bleibt es  nicht aus, dass es mehr wird, um diesen entspannenden Effekt herbeizuführen.
[28:53] Dann kann man abwarten, wo es hingeht. Das nächste Problem…

Kathrin:
Genau. Ein Thema haben wir jetzt noch nicht angesprochen. Manche schlafen ja auch gut ein und sind aber dann ganz früh wach. Und können dann nicht mehr einschlafen.

Brigitte:
[29:11] Das ist ein Thema, da werde ich jetzt in meiner Gruppe in Facebook auch demnächst einen Lifecall machen.

Einmal muss man wissen:
Dass das Aufwachen in der Nacht das Normalste von der Welt ist. Wir alle wachen sogar mehrmals in der Nacht auf. Bei den Schlaf-Büchern bei den Experten habe ich einmal sogar gelesen bis 28 Mal.
Nur das ist so kurz, dass unser Bewusstsein das nicht registriert. Die allermeisten drehen sich um und schlafen weiter.
Wenn jemand, der Schlafprobleme hat oder eine Schlafstörung hat, dann aufwacht und nicht mehr einschläft… Da machen die Leute ganz viele Fehler.
Die meisten und das ist etwas, was ich denen immer beibringe, die meisten gucken, wachen auf, gehen vielleicht aufs Klo und das muss man auch gehen. Die meisten gucken auf dem Wecker. Und dann sehen sie: Oh Gott, drei Uhr!
[30:07] Bin schon wieder viel zu früh auf. Und das macht erst richtig wach.
Dieser Gedanke löst Stresshormone aus. Und dann kommt der nächste Gedanke, der Stresshormone auslöst. Da geht die Kaskade weiter. Dann ist es kein Wunder, dass die Leute nicht mehr einschlafen. Ich empfehle da immer, diesen Wecker oder die Uhr außer Sichtweite zu haben und nicht drauf zu schauen. Sondern lieber, wenn man auf dem Klo war, war man auf dem Klo, nicht die Kronbeleuchtung anmachen. Weil Licht macht uns halt auch wieder wach. Eher so im gedimmten Licht, wenn’s geht, aufs Klo gehen. Dann ins Bett zu gehen und dann eine Achtsamkeitsübung machen, seinen Atem zu beobachten. Zu beobachten, was für Gedanken habe ich. Wenn es einem gelingt, nicht so viel Druck fürs einschlafen wieder zu machen, dann geht‘s auch wieder leichter im Schlaf. Das muss man halt üben. Aber nicht auf den Wecker schauen und nicht einfach „oh Gott…“.
[31:09] Das passiert, das wir mal aufwachen und vielleicht nicht so schnell wieder im Schlaf finden. Das finde ich auch was, was normal ist und gelegentlich vorkommen kann. Nur wenn regelmäßig vorkommt, dann stresst es zusätzlich.

Kathrin:
Ja, das ist auch noch ganz wertvoll.

Brigitte:
Was wir nicht wissen ist: Wir sind in einer westlichen Kultur. Und wenn wir ein Problem haben, dann suchen wir für eine Lösung. Wenn wir sie selber nicht haben, dann gehen wir zum Experten. Das ist alles richtig.Für Schlaf gilt das nicht.

Weil Schlaf können wir nicht „produzieren“ oder „herstellen“. Wir können uns lediglich bereit machen, dass der Schlaf kommt.

Kathrin:
Das ein schöner Satz, genau.

Brigitte:

Das musst du mal verstehen. Und wenn man, dann in der Nacht aufgewacht ist geht‘s eigentlich nur darum, sich bereit zu machen, lieber bequem ins Bett zu liegen
und vielleicht auf den Atem achten. Ich habe auch eine Einschlafübungen aufgenommen. Auch die kann man sich anhören und dann wieder bereit werden, dass es mit dem Schlaf weiter geht.

Kathrin:
[32:17] So eine Bereitschaft zum Loslassen und auch Kontrolle abgeben, ne.

Brigitte:

Das ist schon gesagt. Schlaf kann nur kommen, wenn wir die Kontrolle abgeben. Wenn wir loslassen, was alles los ist.

Kathrin:
[32:31] Ja das finde ich auch noch gerade einen schönen Gedanken. Das heißt Viele, die so sagen: ah, das fällt mir schwer, Kontrolle abzugeben oder so. Wenn die gut schlafen können, dann meistern sie das dann schon mindestens einmal pro Tag oder Nacht.

Brigitte:
Also und ich bin da ganz zuversichtlich. Ich will auch ganz viel Mut machen. Schlaf finden, das kann man trainieren.
Und das Paradoxon dabei ist – ich glaub das erzähl ich dir nichts Neues, Kathrin, loslassen kann man erst dann, wenn man alles da sein lässt.
Also wenn ich dann im Bett liege und zu früh aufgewacht bin, dann sage ich: Okay, ist halt wieder so. Jetzt beobachte ich meinen Atem, spüre meinen Körper, spüre die Bettdecke, guck mal, was da oben im Hirn alles denkt. Also beobachten und nicht dagegen ankämpfen, weil das macht wach.

Kathrin

Genau.
[33:28] Mir passiert das ja ganz, ganz selten, dass ich noch mitten in der Nacht wach werde. Aber wenn ich da wirklich mal wach werde und ich bin so richtig munter, dann lese ich einfach noch. Dann sage ich: okay, dann lese ich jetzt einfach so lange, bis mir die Augen wieder zu fallen. Und das kommt ja dann auch irgendwann und dann schlaf ich halt weiter. Dann habe ich halt vielleicht mal eine Dreiviertelstunde weniger geschlafen.

Brigitte:
Das ist eine zweite Empfehlung. Meine Strategie ist das nicht so, wenn wir das passiert. Es gibt auch die Empfehlung aufzustehen. Halt nicht gerade an den PC zu gehen und Mails checken. Und dann ins Bett gehen, wenn man wieder müde ist. Ich gebe aber nur, zu bedenken für Leute die oft Aufwachen und immer aufstehen.
Was dann passiert ist: Die Nacht wird mit Aufstehen verbunden. Und das ist meines Erachtens nicht ganz so hilfreich.

Kathrin:

Ja, das kann ich mir gut vorstellen

Brigitte:
Fakt ist schon. das wissen die wenigsten: Es gab Zeiten, wo Menschen polyphasisch geschlafen haben. Das heißt eine erste Schlafphase von paar Stunden, dann waren sie wach ein, zwei Stunden und dann haben sie eine zweite Portion geschlafen.
Es gab so Zeiten. Also von daher, wenn man es so hin kriegt, auch eine Möglichkeit.

Kathrin:

Ah ja.
[34:52] Das ist einfach dann so ein individueller Rhythmus, der dann auch in Ordnung ist.
Und dann gibt’s ja noch diese Geschichte, dass man sagt: Der Schlaf vor Mitternacht ist der tiefste. Kannst du das jetzt so bestätigen als Expertin?

Brigitte:
Es wird gesagt und es ist etwas dran. Da muss man wissen: Unser Schlaf hat eine Schlaf-Architektur. Schlaf-Architektur besteht aus verschiedenen Schlaf-Phasen.

Fakt ist, da gibt es verschiedene Schlaftiefen. Das kann man im EEG messen.
Eine Schlafarchitektur-Phase dauert so 90 Minuten, die durchlaufen wir mehrmals in der Nacht. In den ersten Schlafphasen kommen vermehrt Tiefschlafphasen vor. Und eine Tiefschlafphase ist wichtig für die Regeneration. Da baut sich das Immunsystem auf, dann werden die Zellen erneuert. Da regeneriert sich der ganze Körper.
Und an jedem Ende einer Schlafphase ist die Rem-Phase, das ist die Traumphase. Und da wird Aufräumarbeit, sag ich immer, im Hirn gemacht. Beides ist wichtig. Und so ab 3 Uhr morgens
[36:11] sind nicht mehr so viele Tiefschlafphasen, sondern geschlafen da schlafen wir mehr „oben“. Dafür träumen wir länger und öfter.

Kathrin:
Deswegen erinnern wir uns da auch dran dann morgens.

Brigitte:
Genau. Und deswegen der Satz: der Schlaf ist tiefer vor Mitternacht. Da ist schon was dran, weil in ersten Schlafphase sind mehr vermehrt Tiefschlafphasen da.

Kathrin:
[36:36] Wow, das ist ja jetzt schon ganz viel Input. Und auch richtig viele gute Tipps die kann man noch ein bisschen sortieren und dann auch seinen Klienten weitergeben. Das stimmt natürlich, es ist auch mal gut, das selber erprobt zu haben und die eigene Beobachtung. Dann weiß man auch, wovon man spricht.

[37:01] Lass mich mal kurz überlegen ich gucke jetzt noch mal auf meinen Spickzettel du hast schon so viel gesagt.

Das waren jetzt Tipps, was man machen und tun kann und du hast ja auch noch einige spezielle Dinge entwickelt oder und bietest es auch an in deinem Coaching.
Kannst du da noch ein bisschen… nicht alle Details, sondern einfach, dass man mal so einen Einblick hat, was kann man noch machen, wenn diese ersten Tipps, die wir jetzt hier gerade alle hatten, wenn man merkt: Das reicht mir jetzt nicht.

Brigitte:

Also wenn jemand wirklich mit Schlafstörung zu tun hat, dann ist mein Mittel der Wahl die Schlafimagination. Das ist eine Körper-gestützte Mentaltechnik. Um es ganz kurze zu machen: Jeder von uns hat schon mindestens einmal, wahrscheinlich sehr oft, gut geschlafen. Da setzt diese Mentaltechnik an. Dass also dieses Erlebnis von gutem Schlaf aus der Vergangenheit wieder aktiviert wird.
Mit einer bestimmten Übung. Das muss man lernen, am besten von einem zertifizierten Coach. Mit einer bestimmten Schlafimagination in der Vergangenheit, das übt man dann um diese Netzwerke da oben zu aktivieren. Und dann macht man dasselbe in die Zukunft. Dass man dann auch ein Schlafbild aufbaut: Wie möchte ich in der Zukunft schlafen. Das übt man dann wieder.

[38:31] Der grundsätzliche Tipp ist:
Wir müssen dafür sorgen, dass neben der Anspannung genügend Entspannung da ist. Damit es in Balance ist.

Das macht jeder so auf ganz individuelle Art und Weise.

Kathrin:

Da gibt es natürlich auch viele Ansätze, ganz klar.
Wenn jemand zu dir kommt, der muss dann nach Frankfurt kommen oder geht das auch anders?

Brigitte:
Also um die Schlaf-Imagination zu lernen, das ist halt meine Erfahrung. Wenn man richtig Schlafstörungen hat, dann sind die Leute auch bereit nach Frankfurt zu kommen. Die
Schlaf-Imagination muss mir schon direkt von mir lernen. Weil da muss ich auch hin gucken und noch mal hin. Gibt es vielleicht unverarbeitete Erlebnisse im Gehirn, die noch herumwabern? Das geht nicht online-mäßig.
Ich bin zwar jetzt dabei, ein Online Programm für Schlafgestörte zu entwickeln. Fakt ist aber, das wird eher was sein
[39:41] Für nicht die ganz heftigen Schlafstörungen.

Kathrin:
[39:45] Ja oder so eine Entlastung. Wenn die Leute zu dir kommen, dass sie schon gute Vorbereitung haben mit diesen Basics.

Brigitte:

Als Zusatz-Programm, das habe ich mir auch gedacht. Da sind auch ganz viele Achtsamkeitsübungen drin. Was wir tun können, damit der Kopf entspannt, also zur Ruhe bringt, den Geist..
Ich bin überzeugt. Die Schlaf-Imagination: Ich war dabei, sie mit zu entwickeln. Aus meiner Sicht ist das ein ganz, ganz effektives Werkzeug.

Kathrin:

[40:17] Ich kann mir das richtig gut vorstellen. Ich kenne das ja jetzt noch nicht. Aber beim Lachtraining ist es auch so, dass wir als kleine Kinder in der Regel viel gelacht haben.
Und dass man genau daran anknüpft auch mit der Art der Übungen und so weiter. Um das sich wieder in den Alltag zurückzuholen. Das finde ich jetzt toll zu hören, dass das mit dem Schlaf…
[40:44] So ein ähnlicher Mechanismus ist.  Jetzt mit der Imagination noch mal anders von dir begleitet oder von den Coaches.

Brigitte:
Sie haben halt verlernt zu schlafen. Diese Netzwerke sie ja nicht weg. Die müssen wieder aktiviert werden. Es ist schon klar: man muss dann meistens auch am Leben einiges verändern, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Das ist dann die viel größere Aufgabe dann noch. Wenn man dann wieder besser schläft. Was muss ich jetzt auch verändern?

Kathrin:
Da ist das Thema Schlaf sozusagen der Aufhänger für das, was da vorgelagert ist.

Brigitte:

Meine Ansicht ist:

Hinter jeder Schlafstörung steckt eine ganz dicke Botschaft und die will gehört werden. Die will verstanden werden und umgesetzt werden im Leben.

Kathrin:
[41:37] Und es ist sehr gut wenn sie umgesetzt wird weil dann der Körper wieder zu Kräften kommt und leistungsfähiger ist. Und natürlich auch alles viel mehr Spaß macht.

Brigitte:

Die Lebensqualität ist ja viel höher wenn ich gut schlafe.

Kathrin:
Genau. Also ich bin unerträglich, wenn ich nicht gut geschlafen habe. (lacht)

Brigitte:

Mir ist mein Schlaf auch heilig.

Kathrin:
Das war früher mit Kindern nicht immer so einfach. Aber die haben das dann auch schon gemerkt. Also die lernen das. Sie wissen, wenn die Mama jetzt ein paar Minuten Ruhe haben darf, dann ist sie wieder viel verträglicher.Also die Leute finden dich ja auf der Seite brigittehettenkofer.de. Das werde ich auf jeden Fall verlinken. (Shownotes) Hast du noch einen Buchtipp zum Thema? Aber ich habe hör auf gerne was du sonst noch liest, was vielleicht einfach dir unheimlich viel Spaß macht. Muss jetzt gar nicht mit dem Schlaf zu tun haben.

Brigitte:
Also was ich zurzeit lese.
[42:50] „Werde übernatürlich“ von Dr Joe Dispenza. Ich lese es jetzt zum zweiten Mal. Er hat auch ganz viele Meditationsübungen. Also ich mache selber viel Meditationsübungen. Ich glaube, das ist auch etwas, was nicht schaden kann, um wieder in unsere volle Kraft zu gehen. Ich bin begeistert von diesem Buch.

Kathrin:

Das kenne ich noch nicht ich habe von ihm ein anderes gelesen. „Du bist das Placebo.“

Brigitte:
[43:19] Das ist auch so ein dicker Schmalz und das ist erst 2017 übersetzt  worden, relativ neu.

Kathrin:

Das ist ja toll.  Danke für den Tipp. Da freue ich mich jetzt schon drauf .weil das andere, das war auch schon gut. Und das passt auch in diese Richtung.
Einfach sich klarzumachen: Placebowirkung hat genau gleiche Wirkung als wenn ich jetzt eine Aktion mache. Je nachdem. Sie haben jedenfalls z. B. bei Knie-Operationen die gleiche Erfolgsrate gehabt mit einem Placebo-Schnitt und Stichen wie mit einer richtigen Operation. Also die gleiche Rate von Beschwerde-Verbesserung.

Wenn man das weiß, ist natürlich klar, dass diese Imagination unheimlich helfen kann.

Brigitte:

Genau. Für Schlaf gilt dasselbe. Wenn ich Montag schon besorgt bin: werde ich heute einschlafen? Ja dann brauche ich mich nicht wundern, wenn ich nicht einschlafen kann.
Das ist das innere Mindset, das da eine große Rolle spielt.

Das Buch ist richtig klasse.  Lese ich grad zum zweiten Mal. Das bedeutet schon was für mich.

Kathrin:

Ich finde das passt so gut zum Thema.
[44:37] Hast du ein Lieblingsprojekt, das Du gerade verfolgst?

Brigitte:

Mein Lieblingsprojekt. Jetzt spreche ich es Mal aus.
Meine große Vision ist, dass alle Deutschen wieder gut schlafen.

Kathrin:

Wow.

Brigitte:
Große Vision. Das ist mein Wunsch.
Ich bin jetzt seit zwei Jahren dran, wirklich das Thema Schlaf vor.anzubringen Interessanterweise kriege ich es im Moment eher in Firmen untergebracht als bei Privatkunden. Im Moment will ich halt mein Schlafkörbchen auch an Privatkunden verkaufen.
Ich bin schon entsetzt, wenn dann wirklich Kunden kommen und sagen: Ja, ich will etwas tun. Dass die Haltung ganz normal ist, die Schlaftabletten jeden Tag zu nehmen.
Das finde ich schon sehr bedenklich, muss ich sagen.

Ja, dann so ein Herzensprojekt im Moment, den Leuten wieder etwas an die Hand zu geben, dass sie wieder gut schlafen können.

Kathrin:
[45:36] Ja. Das heißt, dieses Projekt ist dann dein Onlineprojekt, von dem du gerade schon…

Brigitte:

Nein, das ist mein richtiges große Schlafprogramm.

Kathrin:

Ah, das ist noch ein anderes. Wow. Hören wir demnächst davon auch noch mehr oder finden wir das schon auf deiner Seite?

Brigitte:

Es gibt sogar eine extra Seite: wiederbesserschlafen.de in einem Wort (siehe Shownotes)

Brigitte:

Da wird es dann auch eine kleine Seite geben, wo es dann auch so ein Geschenk gibt,  eine Einschlafübung. Die ist noch nicht fertig gebaut, wird bald fertig sein.

Kathrin:
Ja toll. Vielleicht ist es dann schon fertig, wenn der Podcast hier rauskommt und ansonsten kann ich es im Nachhinein immer noch verlinken.
Das finde ich jetzt ganz toll.
Das ist das ist jetzt unglaublich viel wertvolle Input gewesen, vielen lieben Dank.

Brigitte:

Das freut mich, weil ich finde es so wichtig dass über Schlaf mehr Wissen da ist und es wieder eine Bedeutung kriegt.

Einen Satz habe ich noch zu sagen.
Es ist nicht unbedingt alles gut, was von Amerika kommt. Aber die Amerikaner sind einen kleinen Schritt weiter. Sie geben dem Schlaf schon mehr Bedeutung wieder.

[46:57] Also da ist es nicht so negativ verbunden. Bei uns in Deutschland sind ja immer noch die die Helden, die mit wenig Schlaf auskommen. Die Politiker und die Geschäftsführer und Vorstände meinen ja, mit 4 – 5 Stunden Schlaf kommen sie aus. Wir haben auch so eine Bundeskanzlerin, die sich auch rühmt.
Die Amerikaner sind gerade dabei, umzudenken und zu sagen: Ein guter Schlaf macht uns wieder leistungsfähiger und bringt uns wieder in eine gute Stimmung.

Kathrin:
Dann hoffe ich, dass das auch mal noch zu uns rüberschwappt.

Brigitte:
Es ist nicht alles gut, was über von über dem Teich ist, aber da sind sie ein kleines Stück voran. Da ist es schon mehr angekommen.

Kathrin:
Also gut wir holen uns ein bisschen was von Richtung Amerika. Da holen wir uns, dass das Bewusstsein wächst.
Und aus dem Osten holen wir uns, dass man tagsüber auch mal kurz einen Powernap machen darf. Dass das ein Zeichen davon ist, was man fleißig und aktiv war. Und kein Zeichen von Faulheit.

[48:07] Ja habe ich noch irgendetwas nicht gefragt was dir noch wichtig ist.
[48:14] Den Hörern mitzuteilen. Gerade den Kollegen, die jetzt Coaches und Berater sind und ja andere unterstützen.

Brigitte:
Da würde ich schon noch gerne Satz mitgeben. Man geht ja zum Coaching, weil man irgend ein Problem hat. Oder besser werden will, was lösen will. Und wenn Coaches nicht so richtig weiterkommen mit ihrem Kunden, dann empfehle ich tatsächlich mal – auch wenn die keine Gesundheitsexperten sind – mal zu gucken: Schläft denn der Mensch überhaupt. Weil ein Mensch mit einem chronischen Schlafmangel geht mit einem fragmentierten Hirn, also das ist nicht integriert, durch die Welt. Und da kann das Coaching noch so gut sein, da kann der Kollege, die Kollegin noch so gut sein, der (Klient) kann’s nicht umsetzen. Weil das Hirn nicht so gut zusammenarbeitet.

Da einen Blick drauf zu werfen. Weil vielleicht geht’s dann wieder voran, wenn die Menschen wieder mehr oder besser schlafen.

Kathrin:

Ganz ganz ganz wichtiger Tipp finde ich.
[49:19] Deswegen ist es auch gut dazu gucken. Auch aus meiner Erfahrung. Jemand, der so ziemlich schon Richtung Burnout schlittert, der hat da so wenig Kapazitäten auch Dinge zu verarbeiten. Das geht dann einfach nicht. Da müssen erstmal wieder Basics aufgebaut werden und dazu gehört eben gesunder Schlafrhythmus und ausreichend Schlaf.
Dass sich der Körper überhaupt wieder erholen kann.

Brigitte:
Und es muss noch nicht mal jemand sein der schon in ganz eindeutigen Richtung Burnout unterwegs ist. Das fängt schon vorher an.
Die Forschung sagt: Schlafmangel also wenn man auf 4 – 5 Stunden Schlaf ist, dann arbeitet das Hirn ähnlich, als hätte ich  0,8 bis 1,0 Promille Alkohol im Hirn.
Also diese Vergleiche. die werden in der Literatur immer wieder gezogen. Wie soll ich da etwas voranbringen? Da kann ich auch im Coaching nichts voranbringen.

Bei Burnout ist es klar. Aber es kann auch so sein, dass wenn ein Mensch mal so eine Phase hat, wo er denkt: ich muss jetzt meine Karriere voranbringen, indem ich viel arbeite
und wenigstens da mal in schauen.

Kathrin:
[50:37] Genau. Und als Fragen dann einfach: Wie viel Stunden schläfst du im Schnitt nachts? Schläfst du gut ein? Wie lange brauchst du zum einschlafen?

Brigitte:
Ein Zeichen ist halt aber in erster Linie: Fühlst du dich am anderen Morgen, wenn du aufstehst, erholt? Das ist eigentlich das Zeichen für guten Schlaf.

Kathrin:

Ah, da brauchen wir erst gar nicht so viel. Wenn die Frage verneint wird, dann kann man weiter Fragen,

Brigitte:
Ja. Und auch: bist du frisch und erholt.

Kathrin:
Wunderbar wir haben jetzt glaube ich eine dreiviertel Stunde.

[51:14] Dann also alle Links packe ich hier noch drunter und ich freue mich – vielen Dank -über diese reichhaltigen Informationen, die jetzt auf die Welt kommen und dann auch tatsächlich ein vielleicht ein kleines bisschen dazu beitragen, dass Deutschland besser schläft oder auch die Schweiz Österreich, also alle. (Lachen)Ja in diesem Sinne vielen lieben Dank und erfolgreiches – wie sagt man. Du bist ja nicht das Sandmännchen. Das Sandfrauchen? (Lachen)

Brigitte:

Ja, ich werde Sandmännchen von Erwachsenen. (Lachen)

Liebe Kathrin, ich danke dir für die Möglichkeit. Es hat mir ganz viel Freude gerade gemacht mit dir.
Auch dir viel Erfolg und vielleicht erreicht es viele Kollegen und Kolleginnen.

Kathrin:

Dankeschön.

 

Halte das Thema Schlaf bei deinen Klienten im Hinterkopf, vor allem, wenn es nicht gut vorangeht, wie Brigitte Hettenkopfer sagt. Dann forsche nach. Wenn du das mitgenommen hast, kann es ein weiterer Schritt sein zu „Guter Schlaf für alle!“

In diesem Sinn dir eine erholsame Zeit und mit kollegialen Grüßen

Kathrin (Stamm)

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Mach es DIR leichter anderen zu helfen! Mit diesem Motto hat Kathrin Stamm viele hilfreiche Tipps und Tricks auf Lager, wie du als Coach und Berater mehr Leichtigkeit in dein Leben und das deiner Klienten bringst. Hol dir die Praxistipps direkt aufs Ohr mit ihrem Podcast https://heartify.life/podcast-coachingoase

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