Folge 017 Mit Lachen durch Krisen und andere Herausforderungen

Podcast Folge 017: Mit Lachen durch Krisen und andere Herausforderungen

  • Ich hab im Augenblick nicht viel zu lachen.
  • Es fällt mir schwer von etwas loszulassen.
  • Gerade mache ich eine schwere Zeit durch und möchte schnell was für mich tun.
  • Mehr Energie und Zuversicht wäre genial für mich.

Wenn einer der 4 Sätze auf dich zutrifft, kannst du dir hier Anregung holen.

Heute teile ich einige Erfahrungen aus der Lachchallenge, die mit wunderbaren motivierten Teilnehmern im geschützten Challenge-Raum uns allen das Lachen leichter gemacht hat. Was den meisten am Herzen lag:

  1. (wieder) mehr und öfter Lachen,
  2. leichter loslassen können.
  3. und besser mit Lachen durch Krisen zu navigieren.

Auch wenn die Challenge vorbei ist (wir haben viel und herzhaft gelacht ohne Grund und Schadenfreude) – und du hast echt was verpasst, wenn du nicht dabei warst ;-), kannst du als PodcasthörerIn meine Angebote nutzen, um tiefer und professioneller ins Lachthema einzusteigen. Auf der Seite https://heartify.life/kurse findest du sowohl den Link zur nahenden Lachyogaleiterausbildung (Zertifikat) als auch zum 4-Wochen Selbstlern-Onlinekurs: Lach dich fit! Und als PodcasthörerIn erhältst du bei Buchung bis 30.9.2017 den Bonus von 30 Minuten Einzelcoaching mit provokativem Ansatz. Schreib mir nach der Buchung eine Mail und wir vereinbaren den Termin.

Am Ende weißt du

  • warum sich Lachübungen zur Prävention wirklich lohnen
  • wie Lach-Prävention sogar biologisch wirkt

Und wir machen als Mit-Lachübung passend zum Thema das „Stressabbau-Lachen“.

Lachen stärkt alle 4 Intelligenzen, also den Verstand, den Körper, den emotional-psychischen und den geistigen Bereich. Heute befassen wir uns vor allem damit wie du die erworbene Hürde, die dich an deinem natürlichen Lachen hinder, besser überwinden kannst.

Einen ersten Überblick über die vier Intelligenzen erhieltest du in Folge 001.

Die Shownotes findest du unter dem Audio.

Hier kannst du Folge 017 „Mit Lachen durch Krisen und andere Herausforderungen“ hören:

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Shownotes zu Folge 017:

Mehr über die Wirkungen von Lachen auf die Gesundheit kannst du im Beitrag zu Folge 015 nachlesen/-hören.

Wenn du noch tiefer ins Lachen eintauchen willst, verlinke ich dir meinen kostenfreien Mini Emailkurs „Lach-dich-fit!“ mit einigen Lachübungen, die du zu Hause für dich testen kannst.  http://lachen-lernen-entspannen.de/lach-dich-fit-guide/

Und hier geht es zum Power-Lachwochenende und anderen Kursen.

Bei Buchung bis zum 30.9.2017 erhältst du als Bonus ein dreißigminütiges provokatives Einzelcoaching dazu! Wie wertschätzendes provokatives Coaching funktioniert geht erfährst du u.a. im Podcast 😉

Zusammenfassendes Fazit aus „Mit Lachen durch Krisen und andere Herausforderungen“:

Einfach mehr Lachen – macht das Sinn?

Mitarbeiter des HeartMath-Instituts (Kalifornien) fanden heraus:

a. Unangenehme Gefühle wie Ungeduld, Frust, Ärger, Ängste lösen im Körper ca. 1400 biochemische und hormonelle Veränderungen aus, die Energieerzeugung und Verbrauchsprozesse zur Folge haben. D.h. sie verbrauchen sehr viel Energie. Die wäre vielleicht an anderer Stelle nützlicher .

b. Angenehme Gefühle wie z. B. Geduld, Liebe, Mitgefühl, Freude, Heiterkeit lösen im Körper ca. 1400 biochemische und hormonelle Reaktionen aus, die regenerative Wirkung haben. Es werden nämlich ganz andere Hormone produziert. Z. B. das DHEA, (Dehydroepiandosteron).  Dieses wird mit regenerativer, vitalisierender und immunsysten-stimulierender Wirkung in Verbindung gebracht. Das muss man sich einfach auf der Zunge zergehen lassen.

Unsere Gefühle wechseln ständig und das hat verschiedene Ursachen:

Einerseits werden Gefühle ausgelöst durch Äußeres. Also vom Wetter, dem Verhalten Anderer und äußeren Anforderungen. Das ist die Sache mit dem „Glück und Unglück“ durch äußere Umstände.

Andererseits werden unsere Gefühle in starkem Ausmaß geprägt durch innere Faktoren: Wahrnehmung, Gedanken, Haltung, Umgang mit den äußeren Faktoren etc.

Das Feedback auf die ersten kleinen Übungen in unserer Lachpause bei der Lachchallenge:

  • „Ich fühl mich frischer und mein Lächeln wird mich jetzt weiter begleiten“,
  • „Drucklevel von 7 auf 6 gesunken.“,
  • „habe richtig Spaß dabei“,
  • „tut gut“,
  • „macht richtig gute Laune“.

Und das nach ca. 2-3 Minuten Lachen mit kleinen Lachübungen ohne Grund und Schadenfreude. Zum Abschluss der Challenge haben wir sogar die „obligatorischen“ 10 Minuten Lachen pro Tag sogar überschritten – mit 11 Lachübungen. Und zwar einfach Lachen ohne Grund und Schadenfreude. Du hast ja schon einige Übungen kennen gelernt in den letzten Folgen. Wenn du noch tiefer eintauchen willst, verlinke ich dir den Mini Emailkurs „Lach-dich-fit!“ Guide mit einigen Lachübungen, die du zu Hause für dich testen kannst.  http://lachen-lernen-entspannen.de/lach-dich-fit-guide/

Das Geheimnis für mehr Lachen liegt wirklich darin, es regelmäßig einfach zu tun. Und nicht darauf zu warten, dass sich die äußeren Dinge so verändern, wie du es haben willst. (Kathrin Stamm)

Denn so lange du die Wartehaltung hast, bist du in einer Opferhaltung. Und die ist per se schon einmal frustrierend. Du kannst es nicht steuern oder verändern und bist ausgeliefert.

Die Challengeteilnehmer haben täglich einige Minuten aktiv etwas verändert. Und die Wirkung gespürt.

Wenn du dir täglich 5-10 Minuten Zeit nimmst für einige Lachübungen, dann

  • bekommt dein Körper einerseits einen schönen Sauerstoff-Flash, was sich sofort energiereicher anfühlt.
  • beginnt dein Körper die sogenannten „Wohlfühlhormone“ zu produzieren.
  • verändert sich die „Laune“.
  • und damit verändert sich die Wahrnehmung.
  • fallen dir positive Dinge mehr auf.
  • beginnst du über Absurditäten im Verhalten anderer oder auch bei dir selbst eher zu lachen als dich zu ärgern.
  • und beginnst mehr in Lösungen und Chancen zu denken als problemorientiert.

Mit Lachen kommst du in den Flow des Erfolgsdreiecks, das ich dir in Podcastfolge 008 vorgestellt habe. Heiterkeit und Lachen hat von mir die gelbe Ampellichtfarbe bekommen, weil du damit aktiv umschalten kannst. Von dem, was du nicht brauchen kannst zu dem, was dich erfolgreich und glücklich macht.

Loslassen von Dingen, die dir nicht mehr dienlich sind. Und wie das Lachen dabei behilflich sein kann.

Auch beim Loslassen unterscheidenen wir zwei Ebenen:

Es können es äußere Dinge sein, Menschen, die dir vielleicht schaden, Druck von außen o.ä.

Nicht zu vernachlässigen sind die inneren Faktoren wie z.B.  Leistungsdruck, selbstschädigende Verhaltensmuster, dysfunktionale Glaubenssätze und Gedanken.

An den Dingen von außen kannst du zwar auch manchmal drehen. Es geht jedoch leichter, wenn du mit den inneren Faktoren beginnst. Wenn du beim selbstschädigendem Denken und Verhalten ansetzt wie z. B. Perfektionismus, Aufschiberitis, innerer Richter u.v.m.

In der Podcastfolge 005 „Was sind Körperanker“ habe ich darüber gesprochen, dass Lachen ein wunderbarer Anker ist. Ein Reminder, Verstärker und „Überschreiber“ mit einer sehr starken aktivierenden und sehr angenehmen Emotion der Heiterkeit.

Ich habe gerade zwei Fortbildungen in der provokativen Therapie, in der ich gerade zwei Fortbildungen absolviert. Da wird das Lachen beim Klienten „herausprovoziert“. Und zwar über seine eigenen Stolpersteine, Denk- und Grübelfallen. Ich konnte am eigenen Leib im Rahmen der Selbsterfahrung erleben, wie das Lachen über den selbstproduzierten Druck und Ängste bewirkte, dass es danach einfach vorbei war. Ich konnte gar nicht mehr so urteilend denken und auch meine eigene Ängstlichkeit erschien mir ziemlich irreal. Und das ist so geblieben.

Beim provokativen Ansatz wird das Weltbild des Klienten wertschätzend karrikiert, bis er über die eigenen Absurditäten lachen kann. Das ist schwerer als es aussieht! Denn du musst dich schon ziemlich gut auskennen in den Psychomechanismen, ein großes Einfühlungsvermögen und gute Intuition und Sinn für Humor und Comedy haben.

Im Lachtraining machen wir es uns einfacher. Da brauche wir all das nicht. Wir machen eine kleine rollenspielerische Lachübung mit dem entsprechenden Thema und verknüpfen es mit dem so-tun-als-ob-Lachen.

Mit Lachen durch  Krisen

In herausfordernden Zeiten und Krisen braucht man

  • „Vorräte“
  • Ressourcen
  • Rückgriff auf Fähigkeiten, die vielleicht in den Hintergrund geraten sind.

Am besten ist es natürlich, man hat sich in entspannteren Phasen gut „genährt“. Dann kann man sich an die Fähigkeiten und Ressourcen aus diesen Zeiten erinnern und davon zehren bzw. sie wieder wachrufen und reaktivieren.

Wenn allerdings die Reserven völlig aufgebraucht sind oder gar nicht mehr zugänglich zu sein scheinen, ist es schwierig. Dann braucht es viel mehr Zeit. Zu behaupten, bei Burnout hilft Lachen wäre grob fahrlässig. Wenn man sich plötzlich ausgebrannt und leer fühlt, hat auch der Körper die Fähigkeit verloren, Neurotransmitter zu bilden, die wir für angenehme Gefühle, Konzentration und einfach den normalen Alltag brauchen. Wenn es so weit gekommen ist, hilft auch kein Lachtraining. Da braucht es tatsächlich medizinische Unterstützung, um erst Mal wieder auf die Beine zu kommen und viel kleinschrittige Aufbauarbeit. Zu einem späteren Zeitpunkt kann dann auch Lachtraining dazu kommen.

Besser ist Prävention, Vorsorge. Aber wem sage ich das? Habe auch ich mich erst Mal völlig ins Aus gekickt mit jahrelanger Überforderung. Das führte zwar nicht zum Burnout, jedoch zu Krebs. Auch nicht besser. Dann allerdings habe ich gelernt, besser auf mich aufzupassen. Rechtzeitig Grenzen zu setzen, Pausen zu machen und mit Lachen für eine gute Basis zu sorgen. Natürlich habe ich noch viele andere Dinge getan, regelrecht mein Leben aufgeräumt. Lachen ist für mich jedoch eine sehr effektive und einfache Methode, die Batterien immer wieder aufzuladen.

Wenn du jetzt selbst dein Lachen intensivieren oder andere damit unterstützen möchtest

Dann empfehle ich dir das intensiv Power-Lachwochenende als Präsenztraining und Wellnessprogramm. Nebenbei erwirbst du dir das Zertifikat zum Lachyogaleiter (nach Dr. Madan Kataria). Das nächste Angebot dazu sowie andere Programme, auch online, findest du unter https://heartify.life/kurse.

Denn es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es 🙂

Die Mitlachübung

Mit Lachen durch Krisen funktioniert am besten, wenn du es täglich gewohnt bist, deinen Energiehaushalt mit Lachen aufzuladen. Daher lade ich dich herzlich zur Mitlachübung ein, die du oben im Podcast hörst.

Wer mit Lachen „Vorsorge“ betreibt hat es ein wenig leichter in der Krise. (Kathrin Stamm)

Dann lach’s gut und herzliche Grüße

Kathrin

P.S.: Wie sind deine Erfahrungen mit Lachen? Kannst du auch in schwierigen Zeiten lachen und deinen Optimismus bewahren oder fällt es dir eher schwer? Teile doch gerne deine Tipps hier im Kommentarfeld.

About the Author

Mach es DIR leichter anderen zu helfen! Mit diesem Motto hat Kathrin Stamm viele hilfreiche Tipps und Tricks auf Lager, wie du als Coach und Berater mehr Leichtigkeit in dein Leben und das deiner Klienten bringst. Hol dir die Praxistipps direkt aufs Ohr mit ihrem Podcast https://heartify.life/podcast-coachingoase

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